Von VMware auf Proxmox – Mittelständler, ca. 45 Arbeitsplätze
Ausgangssituation
Die vorhandene VMware-Umgebung läuft auf Hardware, deren Herstellergarantie ausläuft. Gleichzeitig steht die Verlängerung der Lizenzen an – nach der Umstellung auf Abonnement-Bündel zu deutlich anderen Konditionen als bisher. Die Geschäftsführung will wissen, ob es eine Alternative gibt, und der interne IT-Verantwortliche hat weder Zeit noch Erfahrung, das nebenbei zu bewerten.
Lösung
Ein Proxmox-VE-Cluster aus drei Knoten mit Ceph als verteiltem Speicher. Damit liegen die Daten auf allen Knoten, und der Ausfall eines Servers führt nicht zum Stillstand. Dazu ein Proxmox Backup Server auf getrennter Hardware sowie eine Kopie außer Haus. Die Entscheidung fällt erst, nachdem beide Wege – Verlängerung und Wechsel – über fünf Jahre gerechnet wurden.
Umsetzung
Der Cluster wird parallel zur laufenden Umgebung aufgebaut und mit Kopien echter Systeme getestet. Der Umzug erfolgt anschließend in Etappen an aufeinanderfolgenden Wochenenden, beginnend mit unkritischen Systemen. Für jedes System ist vorher festgelegt, woran der Erfolg gemessen wird und wie der Rückweg aussieht. Die alte Umgebung bleibt bis zur Abnahme startbereit.
Ergebnis
Der Betrieb läuft auf einer Plattform ohne Lizenzbindung pro Kern, die Wartung eines einzelnen Knotens ist im laufenden Betrieb möglich, und die Sicherung wird regelmäßig durch einen Restore-Test überprüft. Alle Konfigurationen sind dokumentiert und über Ansible reproduzierbar.
Passende Leistung: Server & Virtualisierung · Proxmox-Migration in Siegen