Leistung 07

Automatisierung und Open Source im Unternehmenseinsatz

Open Source ist bei uns kein Bekenntnis, sondern Handwerkszeug. Es lohnt sich dort, wo es Lizenzkosten spart, Abhängigkeiten vermeidet oder eine Aufgabe löst, für die es kein fertiges Produkt gibt.

Was wir übernehmen

Weniger Handarbeit, mehr Nachvollziehbarkeit.

Konfiguration als Code

Ansible statt Klickanleitung: Server werden reproduzierbar aufgesetzt, Änderungen sind versioniert und nachvollziehbar. Ein neuer Server ist dann eine Frage von Minuten, nicht von einem Nachmittag.

Container & Kubernetes

Docker, containerd, K3s und Talos – mit Registry, Protokollierung und Sicherheitsvorgaben. Eingesetzt dort, wo mehrere Anwendungen sauber getrennt laufen sollen, nicht als Selbstzweck.

Linux im Unternehmen

Debian, Ubuntu und RHEL als Grundlage für Datei-, Web-, Datenbank- und Anwendungsserver. Gehärtet, überwacht und dokumentiert – auch für Betriebe ohne eigenes Linux-Wissen.

Monitoring & Auswertung

Prometheus, Grafana, Loki und Alertmanager: sichtbar machen, was im Betrieb tatsächlich passiert – Grundlage für belastbare Aussagen statt Vermutungen.

Abläufe automatisieren

Wiederkehrende Aufgaben zwischen Systemen: Exporte, Importe, Auswertungen, Benachrichtigungen. Umgesetzt mit n8n, Skripten oder Schnittstellen – je nachdem, was wartbar bleibt.

KI im eigenen Haus

Sprachmodelle auf eigener Hardware mit Ollama, vLLM und Open WebUI – für Unternehmen, die Auswertungen und Textarbeit nicht an externe Dienste geben wollen. Realistisch bewertet, nicht als Allheilmittel.

Einschätzung

Wann sich Automatisierung rechnet – und wann nicht.

Jede Automatisierung ist ein System mehr, das gepflegt werden muss. Deshalb prüfen wir vorher, ob sich der Aufwand über die Laufzeit trägt.

  • Lohnt sich: Abläufe, die regelmäßig wiederkehren, fehleranfällig sind oder immer von derselben Person erledigt werden müssen.
  • Lohnt sich: Serveraufbau, Einrichtung von Arbeitsplätzen und alles, was reproduzierbar sein muss.
  • Lohnt sich selten: Aufgaben, die zweimal im Jahr anfallen und jedes Mal anders aussehen.
  • Lohnt sich nicht: Kubernetes für drei Anwendungen, die auf einem Server problemlos laufen.
Technik

Womit wir arbeiten.

  • Ansible & AWX
  • Terraform / OpenTofu
  • Docker & Compose
  • Kubernetes · K3s · Talos
  • Helm & Kustomize
  • GitLab / Forgejo
  • Prometheus & Grafana
  • Loki & Alertmanager
  • n8n
  • PostgreSQL · MariaDB
  • Ollama · vLLM
FAQ

Fragen zu Open Source und Automatisierung.

Konkreter Anwendungsfall? Erzählen Sie ihn uns.

Wir haben niemanden für Linux im Haus. Ist das ein Problem?

Nein – das ist der Normalfall bei unseren Kunden. Sie müssen Linux nicht bedienen; Sie sehen die Anwendung. Betrieb, Updates und Überwachung laufen bei uns. Wichtig ist nur, dass die Dokumentation stimmt, falls Sie den Dienstleister einmal wechseln.

Ist Open Source wirklich günstiger?

Bei den Lizenzen ja, beim Betrieb nicht automatisch. Der ehrliche Vergleich rechnet Lizenzkosten gegen Betreuungsaufwand. Bei Virtualisierung und Serverdiensten geht die Rechnung häufig deutlich zugunsten von Open Source aus, bei Spezialsoftware oft nicht.

Brauchen wir Kubernetes?

Die meisten mittelständischen Betriebe nicht. Sinnvoll wird es, wenn viele Dienste unabhängig voneinander aktualisiert werden müssen oder eine Anwendung ausdrücklich dafür ausgelegt ist. Sonst reicht Docker Compose auf einem gut gesicherten Server.

Lohnt sich ein eigenes Sprachmodell im Haus?

Wenn vertrauliche Inhalte verarbeitet werden sollen und passende Hardware vorhanden ist, kann es sich lohnen. Die Qualität liegt unter den großen Cloud-Modellen. Wir sagen offen, wo die Grenze verläuft, bevor Hardware beschafft wird.

Wissen & Praxis

Zum Weiterlesen.

Wie wir bei diesen Themen vorgehen und warum wir bestimmte Wege empfehlen – ausführlich erklärt, ohne Verkaufsabsicht.

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Eine Aufgabe, die jede Woche Zeit frisst?

Beschreiben Sie den Ablauf – wir sagen ehrlich, ob sich eine Automatisierung rechnet oder ob der Aufwand größer wäre als der Nutzen.