Sicherungskonzept
Welche Daten, wie oft, wie lange aufbewahrt und wie schnell wieder verfügbar. Aus dieser Frage entsteht das Konzept – nicht aus dem Funktionsumfang eines Produkts. Grundlage: die 3-2-1-Regel.
Fast jedes Unternehmen hat eine Datensicherung. Deutlich weniger wissen, wie lange eine Wiederherstellung dauert und ob sie überhaupt gelingt. Genau das ist der Unterschied, der im Ernstfall zählt.
Ein Sicherungsprogramm zu installieren dauert eine Stunde. Eine Sicherung zu betreiben, die einem Verschlüsselungstrojaner standhält, ist eine andere Aufgabe.
Welche Daten, wie oft, wie lange aufbewahrt und wie schnell wieder verfügbar. Aus dieser Frage entsteht das Konzept – nicht aus dem Funktionsumfang eines Produkts. Grundlage: die 3-2-1-Regel.
Eine Kopie, die vom produktiven Netz getrennt oder nicht überschreibbar ist. Ohne diesen Punkt verschlüsselt ein Angriff die Sicherung gleich mit – und genau das passiert regelmäßig.
In festen Abständen wird tatsächlich zurückgespielt und die benötigte Zeit protokolliert. Erst dadurch wird aus einer Vermutung eine Zusage – warum das nötig ist.
Fehlgeschlagene oder unvollständige Sicherungen melden sich bei uns, nicht in einem Postfach, in das niemand schaut. Teil unserer Managed Services.
Microsoft sichert die Verfügbarkeit des Dienstes, nicht Ihre Daten gegen versehentliches oder böswilliges Löschen. Postfächer, SharePoint und OneDrive brauchen eine eigene Sicherung – mehr dazu.
Wer macht was, in welcher Reihenfolge, mit welchen Zugängen? Ein Blatt Papier, das im Ernstfall auch dann funktioniert, wenn das Intranet nicht erreichbar ist.
Beides sind betriebswirtschaftliche Entscheidungen, keine technischen. Wir übersetzen sie anschließend in Technik und Kosten.
In der Praxis fällt die Antwort nach dieser Rechnung oft anders aus als im ersten Gefühl – in beide Richtungen.
Die Auswahl richtet sich nach Ihrer Umgebung – nicht umgekehrt.
Als eine von mehreren Kopien ja – vorausgesetzt, sie wird regelmäßig getauscht und liegt nicht dauerhaft am Gerät. Als einzige Sicherung ist sie riskant: Sie altert, wird vergessen und ist bei Feuer oder Diebstahl am selben Ort wie der Server.
Ja. Microsoft sorgt für die Verfügbarkeit der Plattform, nicht für die Wiederherstellung Ihrer Inhalte nach Ablauf der Papierkorbfristen. Gelöschte Postfächer, verschlüsselte SharePoint-Ablagen und ausgeschiedene Konten sind die typischen Fälle.
Mindestens einmal jährlich vollständig, für zentrale Systeme halbjährlich. Wichtiger als die Frequenz ist, dass die benötigte Zeit protokolliert wird – sonst bleibt die Ausfallzeit im Ernstfall eine Überraschung.
In der Regel ja. Wir prüfen zuerst, was tatsächlich gesichert wird, ob Kopien getrennt liegen und ob eine Wiederherstellung funktioniert. Umgebaut wird erst danach – und nur da, wo es nötig ist.
Wie wir bei diesen Themen vorgehen und warum wir bestimmte Wege empfehlen – ausführlich erklärt, ohne Verkaufsabsicht.
Moderne Verschlüsselungsangriffe suchen zuerst die Sicherung. Dieser Beitrag zeigt, mit welchen Mitteln der Proxmox Backup Server dagegen abgesichert wird – und warum der oft genannte „Immutable-Schalter“ dabei nicht die Rolle spielt, die ihm zugeschrieben wird.
Die dritte Kopie an einem anderen Ort ist der Teil der 3-2-1-Regel, der am häufigsten fehlt. Mit dem Proxmox Backup Server lässt sie sich so einrichten, dass sie die Leitung kaum belastet – vorausgesetzt, ein paar Entscheidungen werden vorher richtig getroffen.
Die gefährlichste Sicherung ist nicht die, die fehlschlägt, sondern die, deren Fehlschlag niemand bemerkt. Dieser Beitrag zeigt, wie sich Sicherungen mit dem Proxmox Backup Server automatisch überwachen und regelmäßig probeweise wiederherstellen lassen.
Wenn die Antwort „noch nie“ lautet, ist das der wichtigste Punkt auf Ihrer IT-Liste. Wir prüfen die vorhandene Sicherung und sagen, wo sie reißt.